Barnes, Julian

Elizabeth Finch



Roman
Aus dem Englischen
von Gertraude Krueger

240 Seiten, gebunden, € 24,-,
ISBN 978-3-462-00327-7
(Kiepenheuer & Witsch)

Der mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Julian Barnes befasst sich in seinem neuen Roman meisterhaft mit Liebe, Tod, Philosophie und der Frage nach der Auswirkung historischer Ereignisse.

Der gescheiterte Schauspieler, Vater und Ehemann Neil besucht an der Abenduni eine Vorlesung zu Kultur und Zivilisation, die von der anspruchsvollen Professorin Elizabeth Finch gehalten wird. Fasziniert von dieser Frau prägt das Ringen um ihre Anerkennung fortan sein Leben. Als Elizabeth stirbt, erbt Neil ihre Bibliothek und ihre Aufzeichnungen – und vertieft sich daraufhin in Forschungen über den römischen Kaiser Julian Apostata, der für die Professorin von großer Bedeutung war. Im 4. Jahrhundert wollte dieser das Christentum rückgängig machen und so stellt sich die spekulative Frage, was geschehen wäre und wie die Gegenwart aussähe, wenn er nicht jung gestorben und ihm dies gelungen wäre. Eine Hommage an die Philosophie, eloquent, klug und animierend.



Empfehlen drucken