Matschke, Matthias

Falschgeld



Roman

256 Seiten, gebunden, € 24,-,
ISBN 978-3-455-01463-1
(Hoffmann und Campe)

Matthias Matschke erzählt von seinen Erinnerungen an seine Kindheit und Jugendzeit in einem südhessischen Dorf der 1970er- und 80er-Jahre – oder sind es nur Erzählungen, an die er sich zu erinnern glaubt?

Sind Erinnerungen nur so lange echt, bis sie als falsch aufgedeckt werden? Kindheit und Jugend kommen Matschke im Nachhinein wie Falschgeld vor – nicht das wert, was sie zu sein scheinen. Aufgewachsen in einem Pfarrhaushalt im Odenwald, schildert er Episoden aus einer Zeit, in der Glück und Unglück, erste Liebe und tragische Ereignisse ihn prägten. Ein Sturz vom Apfelbaum, der Angst vor dem Sterben auslöst, die ersten Computerspiele oder die Fantasie des Pubertierenden über ein Liebespaar im Flugzeug bei der drögen Aufklärungslektion im Biologiebuch – wer kann sagen, ob die Erinnerung mit dem übereinstimmt, was einmal war? Mit einem schelmischen Augenzwinkern nimmt uns Matthias Matschke mit auf eine Reise in »seine« Vergangenheit.