Wulf, Andrea

Fabelhafte Rebellen



Die frühen Romantiker
und die Erfindung des Ich
Aus dem Englischen
von Andreas Wirthensohn

544 Seiten, 50 Farbabbildungen,
4 Karten, gebunden, € 30,-,
ISBN 978-3-570-10395-1
(C. Bertelsmann)

Die jungen Romantiker haben im 18. Jahrhundert neue Gedanken gewagt und unsere Vorstellungen nachhaltig geprägt. Ein großartiges Porträt eines turbulenten Freundeskreises und eine Auseinandersetzung mit dem Ich.

Ende der 1790er-Jahre, als die Französische Revolution die politische Landschaft und die Gesellschaften veränderte, galt die Idee des freien Individuums als brandgefährlich. Eine Gruppe von Denkern – die Dichter Schiller, Goethe und Novalis, die Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, die Schlegel-Brüder, Alexan­der von Humboldt und Caroline Schlegel – stellte in der Uni­versitätsstadt Jena das Ich in den Mittelpunkt ihres Denkens und entfachte damit eine Revolution des Geistes. So sollten die jungen Romantiker nicht nur weitere Künstler beeinflussen, sondern auch prägend werden für unser Natur- und Gesellschaftsverständnis und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. Eine mitreißende Schilderung des Lebens und Denkens dieses exquisiten Freundeskreises.