Mathilda wächst nach dem Tod ihrer Mutter in Einsamkeit auf – bis ihr Vater aus seinem selbst gewählten Exil zurückkehrt. Endlich scheint das Glück zum Greifen nah und doch soll es nur wenige Wochen andauern. Denn schon bald legt sich ein dunkler Schatten über die neu gefundene Nähe zwischen Vater und Tochter und Mathilda droht, in eine nicht enden wollende Spirale aus Einsamkeit, Verlust und Sehnsucht gerissen zu werden. Kann sie sich vor dem Abgrund retten? Mit unvergleichlicher Tiefe widmet sich Mary Shelley auch in ihrem »Frankenstein«-Nachfolger »Mathilda« auf 196 Seiten Themen, die unter die Haut gehen. Einfühlsam und fesselnd geschrieben und von unvergesslicher Intensität – ein Muss für Liebhaber*innen großer Literatur.