Smoltczyk, Alexander

Lissabon 1941 – Stadt der Spione, Hafen der Hoffnung



Stadt der Spione,
Hafen der Hoffnung
384 Seiten, 2 Karten, 45 s/w-Fotos
von Maurice Weiss, gebunden,
€ 26,-, ISBN 978-3-423-28551-3
(dtv)

Nach dem Vorrücken der Nazis nach Frankreich wird das neutrale Lissabon zu einem Sammelbecken für Flüchtlinge, Spione, Handeltreibende und Agenten. Ein packender Bericht über eine Stadt im Schatten des Krieges.

 

Als die Wehrmacht 1940 in Frankreich einmarschiert, fliehen nicht nur gefährdete Franzosen, sondern auch viele, die sich von den Nationalsozialisten verfolgt nach Fankreich gerettet hatten und dort in Sicherheit glaubten. Lissabon wurde über Nacht zum Hoffnungsort und zur letzten freien Hafenmetropole. Gegen den ausdrücklichen Befehl seiner Regierung stellte der Konsul von Bordeaux Sousa Mendes innerhalb weniger Tage rund 10.000 Transitvisa für die Weiterreise nach Portugal aus. Auf seiner Liste stehen Namen wie Hannah Arendt, Salvador Dalí oder Otto von Habsburg. Ausgehend von dieser Liste skizziert Alexander Smoltczyk die Geschichten zu den Namen und das Bild einer ambivalenten Stadt voller Hoffnungen, Gefahren, Schmuggler, Agenten und Profiteure.