
Lennard liebt seine Freundin Marion, die endlich nach langen, zermürbenden Versuchen ein Kind von ihm erwartet. Er könnte eigentlich zufrieden sein, doch das Leben ist immer schwer für ihn, voller Zweifel und Ängste. Er denkt zurück an seine Kindheit mit seinen Geschwistern und seiner Mutter, die so anders sind als er, an Freundschaften, Beziehungen und unerfüllte Lieben, an Urlaube und Auslandsaufenthalte. Irgendwie geht sein Leben immer weiter, doch zieht es an ihm vorüber. Er trifft die falschen Entscheidungen, fordert nie das ein, was er wirklich möchte, gesteht sich manche Gefühle nicht ein. Und er fragt sich: Wie schaffen andere es, glücklich zu sein, während er so oft hadert und Angst davor hat, ein schlechter Vater zu sein und irgendwann einmal allein zu sterben?