
Wochenlang hat der junge Schauspieler sich in Hotels herumgetrieben, weil er in der Stadt keine Wohnung findet. Dann bietet ihm ein Freund für ein paar Wochen einen Unterschlupf in einem kleinen Zimmer in seiner Wohnung an. Ein Sofa gibt es darin, einen alten Schrank, dessen Tür mal klemmt, mal offen steht. Kaum ist er im Zimmer, öffnet sich der Schrank seufzend und gibt den Blick frei auf etwas Kleidung, ein Teeservice, eine Kiste, einige Bücher und das Bild einer jungen Frau mit abgewandtem Blick. Fasziniert inspiziert der Mann den Schrank, dessen Bücher und Habseligkeiten und irgendwie scheinen die junge Frau und der Schrank ihm etwas erzählen zu wollen. Ein ungewöhnlicher, poetischer Roman über Einzelgänger und Lebensmenschen.