
Wer nach einer Reise ins Ausland nach Deutschland zurückkehrt, spürt es schnell, etwas fehlt. Das Flirren, das Aufbruchsgefühl. Die Bereitschaft, mal wieder etwas zu wagen. Stattdessen wird der Status quo aufrechterhalten, Verantwortung von sich weggeschoben. An der Macht sind oft Menschen, die weder anecken noch Visionen entwerfen. Wie ist es so weit gekommen? Und was braucht unsere Gesellschaft, um wieder resilienter zu werden? Der Autor Tobias Haberl liefert mit »Mut« einen Essay, der mit der kollektiven Bequemlichkeit aufräumt. Mut bedeutet für ihn, Wahrheiten ins Auge zu blicken. Gegen den Strom zu schwimmen und einen Weg einzuschlagen, auch wenn das Ziel noch nicht klar ist. Ein Weckruf in bangen Zeiten. Sehr direkt und notwendig.