
Georg Forster ist 17, als er als Teil von Cooks zweiter Weltumsegelung in See sticht und vom ewigen Eis der Antarktis bis in die Inselwelten des Südpazifiks reist. Was er dort über die Natur, die Menschen und fremde Kulturen lernt, prägt ihn für sein ganzes Leben. Zurück kehrt er mit der Überzeugung, dass alle Menschen gleich sind, eine Haltung, mit der er seiner Zeit weit voraus war. Zu Hause wird er als Held gefeiert und setzt seinen Ruhm ein, um für eine bessere Welt zu kämpfen. Für Freiheit und Gleichberechtigung und gegen Imperialismus, Rassismus und Sklaverei. Am Ende reißt ihn der Sog der Französischen Revolution mit und Forster wird zu einer zentralen Figur der kurzlebigen Mainzer Republik. Ein mitreißendes Porträt, das fundiert recherchiert wurde.