
1936: Psychisch und körperlich angeschlagen lebt der morphiumsüchtige Maler Ernst Ludwig Kirchner im Waldbodenhaus in Frauenkirch unweit von Davos. An seiner Seite stets seine langjährige Lebensgefährtin Erna Schilling, die er 1912 kennengelernt hat, die einen wesentlichen Anteil an seinem Erfolg hat und selbst immer wieder mit Depressionen zu kämpfen hat. Der Roman erzählt von dem schwierigen Leben an der Seite des Malers, von der engen Verbindung des Paares, den Herausforderungen des täglichen Lebens umgeben von einer skeptischen Dorfgemeinschaft und von der zunehmenden Bedrohung durch die politische Situation in Deutschland. Mit Kirchners Tod muss Erna ihr Leben radikal neu gestalten und nun selbstbestimmt für ihre Zukunft kämpfen.