
Die Buchhandlungen von Adrienne Monnier und Sylvie Beach sind in Paris in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen die literarischen Magnete der Hauptstadt. In der Rue de l‘Odéon verkehrt die Crème de la Crème der Literatur und Kunst, von James Joyce über Ernest Hemingway, André Gide, Jean-Paul Sartre oder Paul Valéry bis Picasso und Eric Satie. Als die Deutschen 1940 Paris besetzen, wird insbesondere Adrienne Monniers Maison des Amis des Livres zum Zufluchtsort für deutsche Exilanten: Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Gisèle Freund und Arthur Koestler finden Unterschlupf. Obwohl Amerikanerin, landet Sylvia Beach in einem Internierungslager. Auf der Basis von Archivstudien erzählt Uwe Neumahr die aufregende Geschichte zweier außergewöhnlicher Frauen.