
23 Jahre hat die Beziehung zwischen Volker, einem Münchner Galeristen und Bohemien, und dem Ich-Erzähler Hans bestanden. Nun ist Volker tot. Im Rückblick erzählt Hans von den intensiven Jahren, in denen sie ihre bewegte Liebe und den künstlerischen Austausch lebten und ringsum immer häufiger Freunde von der aufkeimenden Aids-Erkrankung dahingerafft wurden, von der künstlerischen und schwulen Szene der 80er-Jahre in München, von Paris an der Schwelle zum neuen Jahrhundert, von unbändiger Lebensfreude und der Angst vor dem Tod. Ein bewegender Roman, der zugleich liebevolles Porträt, tragische Liebesgeschichte und ein authentisches Zeitdokument ist. »Eine bewundernswerte Balance zwischen Ernst und Ironie, Leichtigkeit und Melancholie.« (Focus)