
Vio wächst in Rumänien auf, umsorgt von der Großmutter, die Mutter muss arbeiten. Sie ist glücklich, doch die Eltern haben einen Traum: auswandern nach Deutschland, das gelobte Land. Endlich ist es so weit, aber das Ankommen ist schwer. Vio schafft es, sich anzupassen, Fleiß und Schönheit helfen. Jahre später ist sie jedoch schuld daran, dass das Gesicht ihrer Tochter von Narben gezeichnet bleiben wird. Selbstvorwürfe quälen sie, denn ihr Kind wird nie makellos sein. Schönheit ist ihrer Ahnin Theresia im 18. Jahrhundert gegeben, doch als Waise bleibt ihr nur die Wahl, Kloster oder Heirat ohne Liebe. Ihr Herz entscheidet, als ein junger Diakon in die Gemeinde kommt. Sie gerät ins Visier der Keuschheitskommission, wird verbannt und erlebt viel Elend, bis sich ihr ein neuer Weg eröffnet.