
Guido Contin lebt in den Dolomiten, allein, nur mit seiner Katze. In seinem spärlichen Besitz befinden sich Briefe, die ein Mann namens Onesto einst den Berggipfeln gewidmet hat. In diesen Briefen erzählt er davon, wie er seiner Mutter als Baby gestohlen wurde und dann als Kind erstmals seinem Zwillingsbruder Santo begegnet ist. Die beiden sind von da an unzertrennlich, bis sie dem Mädchen Celeste begegnen. Beide verlieben sich, doch Onesto weiß, dass er auf diese Liebe verzichten muss, wenn er seinen Bruder behalten will. Und so beschließt er, seine Gefühle nur in seinem Herzen zu bewahren. Erst Jahre später treffen Onesto und Celeste ein allerletztes Mal aufeinander. »Eine bewundernswerte Geschichte über Liebe, Schicksal und Treue zu sich selbst.« (Il Vernerdì)