
Berlin steht kurz vor dem Weihnachtsfest, als die junge Fotografin Lou Faber in den Ruinen der Stadt eine tote Frau findet, deren Hände wie zum Gebet gefaltet sind. Der eigenbrötlerische Kriminalkommissar Alfred König übernimmt die Ermittlungen und ist auf die Aufnahmen von Lou Faber sowie ihre feine Intuition angewiesen. Während die Kälte die Menschen verzweifeln lässt, werden weitere Leichen entdeckt, die nach einem ähnlichen Muster platziert wurden. Bald wird klar, dass die Spuren tief in die dunklen Jahre des Krieges zurückreichen und dass Alfred ein Geheimnis hütet, das ihn mit der Fotografin verbindet. Anne Stern entwirft eine atmosphärische Kriminalgeschichte über Schuld und Sühne vor der Kulisse einer zerstörten Metropole.