
Der unerwartete Tod ihres Vaters stürzt Martina, Mitte 30, in eine tiefe Krise. Sein Ableben ist ein heftiger Schlag für die junge Frau und hinterlässt ein Gefühl von Verlorenheit und Ratlosigkeit. Arbeitslos, ohne Perspektive im Gewusel von Berlin, sucht sie Halt an Orten, die ihr ein wenig Geborgenheit versprechen. In der Eckkneipe nahe ihrer Wohnung trifft Martina auf ein Panoptikum von Gestalten, denen es auch nicht viel besser geht. Und sie fragt sich, wie diese Menschen es schaffen, trotz aller Krisen weiterzumachen. Beim Schreiben über ihren Vater wagt sich Martina immer weiter vor in eine Zone von Dunkelheit, Schmerz und Wunder, in der ihr vielleicht am Ende auch die Wahrheit begegnet. Ein großartiger Roman, traurig, komisch und tief berührend zugleich.