Gmeyner, Anna

Café du Dôme



Roman
Aus dem Englischen
von Armin Strohmeyr
480 Seiten, gebunden, € 26,-,
ISBN 978-3-86915-337-7
(Ebersbach & Simon)

Ein wiederentdeckter Schatz der Exilliteratur, endlich auf Deutsch: Anna Gmeyner führt mitten ins Paris des Jahres 1936, wo Geflüchtete im Trubel eines Cafés um Halt, Liebe und Hoffnung ringen.

 

Vor den Nationalsozialisten geflohen, schlägt sich Nadia Schuhmacher in Paris als Sekretärin und Übersetzerin durch. Ihr Herz aber ist bei ihrem Mann Peter, der im Konzentrationslager Dachau inhaftiert ist. Während sie mit anderen um seine Freilassung kämpft und hofft, entwickelt sie Gefühle für den verheirateten Kommunisten Martin – und wehrt sich lange gegen diese verbotene Liebe. Als Peter überraschend freikommt und nach Frankreich entkommt, keimt in der kommunistischen Widerstandsgruppe ein Verdacht: Hat die Gestapo ihn zum Spitzel gemacht? Rund um das Café du Dôme verwebt Anna Gmeyner die vielen Stimmen des Exils zu einem kaleidoskopischen, bis heute erschütternd aktuellen Zeitroman über Flucht, Verrat und Solidarität.



Empfehlen drucken