Probst, Peter

Wie ich den Sex erfand



Roman

280 Seiten, gebunden, € 22,-,
ISBN 978-3-95614-384-7
(Kunstmann)

Die Jugendrevolte in den 1970er-Jahren und die Pubertät ihres Sohnes bringen die festgefügte Welt einer sehr katholischen Münchner Familie ins Wanken. Denn das Wort Sex kam im Wortschatz der Familie bisher nicht vor.

München-Untermenzing. In dem damals noch fast dörflichen Stadtteil erlebt der 12-jährige Arztsohn Peter den stürmischen Beginn seiner Pubertät. Der älteste von drei Söhnen ministriert bei Trauungen, Hochämtern und Beerdigungen – am liebsten aber bei Marienandachten. Da er seine Eltern nicht nach der Bedeutung von Wörtern wie Empfängnis, Unzucht oder Beischlaf fragen kann, sammelt er sie zunächst einmal in einem Heft. Zum Glück hängt über seinem Bett ein Poster von Franz Josef Strauß, den er um Rat fragen kann. Da Peter es nicht auf die Liste der von Mädchen begehrten Jungs schafft, beschließt er, künftig auch außerhalb des Religionsunterrichts auffällig zu werden. »Witz und Tiefgang – alles ist drin in diesem mitreißenden Roman.« (Markus H. Rosenmüller)



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