Ahrens, Henning

Mitgift



Roman

352 Seiten, gebunden, € 22,-,
ISBN 978-3-608-98414-9
(Klett-Cotta)

Mit seinem Roman hat Henning Ahrens eine mitreißende Chronik vorgelegt, in der er behutsam die schmerzhaften Wunden aufdeckt, die die Tragödie des letzten Jahrhunderts in einer Familie hinterlassen hat.

 

Wenn jemand stirbt, dann wird Gerda Derking, die Totenfrau, geholt. Jetzt, da sie älter wird, will sie endlich aufhören. Doch dann bittet sie ihr Nachbar Wilhelm Leeb im August 1962 völlig aufgelöst um Hilfe. Ausgerechnet der Mann, der sie vor vielen Jahren für eine reiche Hoferbin verlassen hat. Der als begeisterter Nazi in den Krieg zog und als harter Mensch aus der Gefangenschaft zurückkehrte. Den Hof – seit sieben Generationen im Besitz der Leebs – mussten die Frauen allein durch den Krieg bringen. Am liebsten würde Gerda ihn wegschicken, doch sie ahnt: Die Leebs brauchen sie, um das Unglück zu bewältigen. Eindrücklich erzählt Henning Ahrens die Geschichte einer Familie und zeigt, welche Verwerfungen die Opfer der Eltern und das Schweigen darüber verursachen.



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