Wodin, Natascha

Nastjas Tränen



Roman

192 Seiten, gebunden, € 22,-,
ISBN 978-3-498-00260-2
(Rowohlt)

Ihr Roman »Sie kam aus Mariupol« wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch in ihrem neuen Werk geht es um eine Frau, die ihre Heimat verlassen muss und in der Fremde um ein würdiges Überleben kämpft.

 

Die Ukrainerin Nastja ist eigentlich Tiefbauingenieurin, kann aber nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den 1990er-Jahren im wirtschaftlichen Chaos ihrer Heimat nicht überleben. Um sich und ihren Enkelsohn zu ernähren, steigt sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben in einen Zug nach Berlin. Es gelingt ihr, mehrere Putzjobs aufzutun, die Nächte verbringt sie auf dem Sofa ihrer Schwester. Doch als sie zu spät entdeckt, dass ihr Touristenvisum abgelaufen ist, ist sie mit einem Schlag Teil einer großen Zahl von Illegalen, die im Dickicht der Großstadt untertauchen und zu überleben versuchen. Natascha Wodin zeichnet ein anrührendes Porträt einer kämpferischen Frau. »Große, bemerkenswerte Literatur von einer beeindruckenden sprachlichen Kraft.« (BR)



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