Lohre, Matthias

Der kühnste Plan seit Menschengedenken



Roman

480 Seiten, gebunden, € 26,-,
ISBN 978-3-8031-3336-6
(Wagenbach)

In der Weimarer Republik schmiedeten Herman Sörgel und seine Frau revolutionäre Pläne für den Weltfrieden. Matthias Lohre schildert in seinem fantastischen Roman die vergessene Geschichte der visionären Denker.

 

Der Architekt und Kulturphilosoph Herman Sörgel entwickelte in den 1920er-Jahren ein Staudammprojekt, das vorsah, Teile des Mittelmeers trockenzulegen und aus Europa und Afrika den Kontinent Atlantropa entstehen zu lassen, auf dem Frieden und Wohlstand herrschen sollten. Als Herman 1925 seiner späteren Frau Irene begegnet, ist dies der Anfang einer wechselvollen Liebesgeschichte, doch beide teilen den Glauben daran, die Welt vor einem weiteren Weltkrieg retten zu können. Ihre Pläne werden angezweifelt, aber auch von namhaften Experten unterstützt. Hitlers Machtübernahme scheint alles zunichtezumachen, bis die Nazis Sörgels Plan als Instrument für ihre Eroberungspolitik sehen. Herman muss sich zwischen seinem Lebenstraum und seiner jüdischen Frau entscheiden.



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