Kranenburg, Eva
Falls jemand fragt, wer wir waren
Roman
288 Seiten, gebunden, € 22,-,
ISBN 978-3-446-28925-3
(hanserblau)
Die Anfangszeit der DDR: Zwei junge Frauen begegnen sich in einem Land in Aufruhr, in dem Zweifel am System gefährlich sind. Ein bewegender Roman über Freundschaft, Verrat, Ideale und den Mut, für eigene Werte einzustehen.
Halle, 1953: Tilla ist überzeugt, dass es gut ist, in der DDR zu leben. Sie hinterfragt das System nicht. Als sie bei der Trauerkundgebung für Stalin auf Rena trifft, die sie vor einer großen Peinlichkeit bewahrt, werden sie beste Freundinnen, auch wenn Rena manchmal andere Ansichten hat. Normalerweise kommt Rena jeden Tag zu ihr, doch eines Tages bleibt sie fort. Tilla macht sich auf die Suche und stellt entsetzt fest, dass die Frau, die Rena als ihre Mutter ausgegeben hat, keine Kinder hat, und das Haus, in dem sie angeblich wohnt, eine unbewohnbare Ruine ist. Wieso hat Rena sie angelogen? Und wer ist sie wirklich? Als die Unzufriedenheit der Bevölkerung zum Aufstand vom 17. Juni führt, gerät Tillas Weltbild völlig ins Wanken und sie muss entscheiden, auf wessen Seite sie steht.
Empfehlen drucken