Geduhn, Felicitas
Das vorletzte Haus am Fluss
Roman
320 Seiten, gebunden, € 24,-,
ISBN 978-3-311-10178-9
(Kampa)
In ihrem Heimatort scheint Schweigen eine Überlebensstrategie zu sein. Auch Sunas Mutter schweigt, obwohl der Vater seit Wochen verschwunden ist. Kann es sein, dass es da ein Geheimnis in der Vergangenheit gibt?
Eigentlich dachte Suna, dass der Tag ihr in Erinnerung bleiben würde, weil Just sie verlassen hat. Doch dann stürzt ein Storch auf ihre Dachterrasse. Sie weiß nicht, wie sie ihn retten kann, ihr Vater Andreas, der muss das wissen. Also ruft sie nach langer Zeit zu Hause an und erfährt, dass der Vater seit Wochen verschwunden ist. Da sie es allein gelassen in der gemeinsamen Wohnung sowieso nicht aushält, beschließt sie, für eine Weile nach Hause zu fahren. Schnell ist sie wieder in der Welt ihrer Kindheit, in der auch ihre Mutter schon vor der Wende aufgewachsen ist. Die beiden bleiben sich seltsam fern, reden nicht wirklich über den Vater, der schon früher immer wieder verschwunden ist. Doch Suna lässt nicht locker und spürt ihren Vater und schließlich auch die Wahrheit auf.
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