Juni 2025



Buch-Tipp von Robert Motzet


Beruf: Geschäftsführer

Lieblingsautoren: Ulla Hahn, Uwe Timm

An meinem Beruf gefällt mir: Die große Vielfältigkeit.

Im Beruf seit: 1995


Roman
336 Seiten, gebunden, € 23,-,
ISBN 978-3-85535-217-3
(Atrium)

Bijan Moini

2033

Das Fundament des Rechtsstaats gerät ins Wanken und mit ihm die Hoffnung auf demokratischen Widerstand. Deutschland im Jahr 2033: ein eindrucksvoll präzises Szenario politischer Eskalation.


Die rechtsextreme Partei AUFSTAND regiert, das Grundgesetz steht auf dem Spiel. Als die junge Anwältin Marie Wigand ihrer Vorgesetzten im Strafprozess gegen die Generalsekretärin der letzten Oppositionspartei REFORM assistieren soll, gerät sie in ein Verfahren von enormer Tragweite. Der Vorwurf: ein Anschlag auf die Parteizentrale des AUFSTANDs. Doch rasch wird klar, dass es um mehr geht als Schuld oder Unschuld. Eine Niederlage vor Gericht könnte das endgültige Aus für REFORM bedeuten – und den Weg freimachen für die Abschaffung der Demokratie. Bijan Moini erzählt von Mut, Widerstand und der Frage, wie viel Verantwortung jeder Einzelne in Zeiten politischer Bedrohung trägt. Ein fesselnder Roman über Recht, Gerechtigkeit – und das, was auf dem Spiel steht.


Empfehlen drucken


weitere Buchempmpfehlungen



Juli 2026

Robert Motzet empfiehlt:

Juras letzter Winter

Edgar Selge

Jura Rjabinkins Tagebuch ist eines der wenigen Dokumen­te, die das Grauen der Belagerung Leningrads ab 1941 fühlbar machen. Edgar Selge webt daraus einen großartigen Roman. »Besser kann man nicht schreiben.« (SZ)



Juni 2026

Robert Motzet empfiehlt:

Faschismus ist keine Meinung

Ilko-Sascha Kowalczuk

Das Buch des Historikers, engagierten Bürgers und Freiheitsmenschen Kowalczuk möchte ein Weckruf sein, sich gegen autoritären Faschismus und Menschenfeindlichkeit zu positionieren und faktenbasiert zu widersprechen.