Januar 2023



Buch-Tipp von Robert Motzet


Beruf: Geschäftsführer

Lieblingsautoren: Ulla Hahn, Uwe Timm

An meinem Beruf gefällt mir: Die große Vielfältigkeit.

Im Beruf seit: 1995


Ein jüdisches Leben
Roman
256 Seiten, Leinen, € 24,-,
ISBN 978-3-257-07206-8
(Diogenes)

Shelly Kupferberg

Isidor

Dass die Nationalsozialisten ihm nichts anhaben können, davon ist Dr. Isidor Geller überzeugt. Doch bald steht er als Jude vor den Trümmern seiner Existenz. Die Erzählung eines ungewöhnlichen und tragischen Lebens.


Eigentlich heißt Shelly Kupferbergs Urgroßonkel Israel, als er in Ostgalizien geboren wird. Doch er erkennt schnell, dass der jüdische Stempel, den ihm seine religiösen Eltern mit diesem Namen aufgedrückt haben, ein Hindernis ist auf seinem Weg in die Welt. Umbenannt in Isidor gelingt ihm der Aufstieg. Der stolze und eigensinnige Mann, exzentrischer Liebhaber von Kultur und Frauen, wird Multimillionär und in der k. u. k Metropole Wien Kommerzialrat und wirtschaftlicher Berater Österreichs. Eine schillernde Erfolgsgeschichte, die mit den Nationalsozialisten jäh endet. Anhand von Familienbriefen, Fotos, Dokumenten und Archivfunden erzählt die Autorin vom Werdegang und dem außergewöhnlichen Leben ihres Urgroßonkels und dem berührenden Schicksal einer jüdischen Familie.


Empfehlen drucken


weitere Buchempmpfehlungen



Juli 2026

Robert Motzet empfiehlt:

Juras letzter Winter

Edgar Selge

Jura Rjabinkins Tagebuch ist eines der wenigen Dokumen­te, die das Grauen der Belagerung Leningrads ab 1941 fühlbar machen. Edgar Selge webt daraus einen großartigen Roman. »Besser kann man nicht schreiben.« (SZ)



Juni 2026

Robert Motzet empfiehlt:

Faschismus ist keine Meinung

Ilko-Sascha Kowalczuk

Das Buch des Historikers, engagierten Bürgers und Freiheitsmenschen Kowalczuk möchte ein Weckruf sein, sich gegen autoritären Faschismus und Menschenfeindlichkeit zu positionieren und faktenbasiert zu widersprechen.