April 2020



Buch-Tipp von Robert Motzet


Beruf: Geschäftsführer

Lieblingsautoren: Ulla Hahn, Uwe Timm

An meinem Beruf gefällt mir: Die große Vielfältigkeit.

Im Beruf seit: 1995


Aus dem Französischen
von André Hansen,
Enrico Heinemann,
Stefan Lorenzer,
Ursel Schäfer und
Nastasja Dresler
1312 Seiten, 169 Grafiken,
gebunden, € 39,95,
ISBN 978-3-406-74571-3
(C.H.Beck)

Thomas Piketty

Kapital und Ideologie

Den Fortschritt der letzten Jahrhunderte hat nicht der Kapitalismus hervorgebracht, sondern der Kampf für Gleichheit und Bildung. Auf dieser Erkenntnis aufbauend entwirft Piketty ein neues, faires ökonomisches System der Zukunft.


Wachsende sozioökonomische Ungleichheiten sind seit den 1980er-­Jahren in allen Teilen der Welt zu verzeichnen. Sie drohen die Gesellschaften – vergleichbar mit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg – in eine Krise zu führen. Eines der ersten Zeichen hierfür ist das Erstarken des fremdenfeindlichen Populismus. Um diese Gefahr zu bannen, bleibt nur der Blick in die Geschichte. Deshalb befasst sich Piketty in seinem neuen Meisterwerk, das weltweit in 22 Sprachen erscheint, mit Geschichte und Zukunft von Ungleichheitsregimen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass uns nur eine neue Ideologie der Gleichheit und des gesellschaftlichen Eigentums retten kann. »Thomas Piketty führt uns vor Augen, dass es an uns ist, Geschichte zu schreiben.« (Esther Duflo, Nobelpreisträgerin für Ökonomie)



Empfehlen drucken


weitere Buchempmpfehlungen



Februar 2026

Robert Motzet empfiehlt:

Wunderland

Harald Jähner

Harald Jähner zeichnet ein lebendiges Porträt der jungen Bundesrepublik und nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise in das Land des Wirtschaftswunders, der Studentenrevolte und des Beat.



Januar 2026

Robert Motzet empfiehlt:

Die Schrecken der anderen

Martina Clavadetscher

Roman
333 Seiten, gebunden, € 25,-,
ISBN 978-3-406-83698-5
(C.H.Beck)
Aus einzelnen Erzählsträngen webt die Schweizer Buchpreisträgerin Martina Clavadetscher einen vielstimmigen, lebensnahen und komplexen Roman über Vergangenheit und Gegenwart, der lange nachhallt.